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Erklär mir, Liebe!

8.7.–14.10.2018

 

Liebe ist wohl das stärkste und innigste Gefühl, das wir empfinden können und das unser Handeln maßgeblich lenkt und steuert. Wir alle empfinden Liebe und werden geliebt! In der Kunst fanden und finden Gefühle innerer Verbundenheit und Zuneigung schon immer Ausdruck. Davon zeugen nicht nur die vielen unterschiedlichen Darstellungen sich Liebender, die in der Ausstellung präsentiert werden: von melancholischer Zweisamkeit über heiteres Miteinander bis hin zu frivoler Annäherung. Die körperliche Liebe, das Begehren, wird insbesondere in den mythologischen Erzählungen der Antike thematisiert. Bis heute illustrieren Künstler die anspielungsreichen Texte mit ihren Bildern und greifen gerne auf die jahrhundertalten Stoffe zurück.

Liebesbeziehungen spielen freilich auch in religiösen Erzählungen eine zentrale Rolle. Die Liebe zu Gott und die Liebe Gottes werden immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Madonnendarstellungen zeigen Maria und Jesus oft in einem statischen Nebeneinander. Doch gibt es auch gefühlsintensive künstlerische Schöpfungen, die den Schmerz des unabwendbaren Verlusts spürbar machen.

Auch profane Darstellungen zeugen von der grenzlosen und bedingungslosen Liebe zwischen Eltern und Kindern. Darüber hinaus dokumentieren Künstler auch die Rituale um Liebesbeziehungen: auf einem Gemälde einer Hochzeitsgesellschaft oder mit einer amüsanten Skulptur eines Brautpaars.

Die bildende Kunst entdeckte noch zahlreiche andere, bewegende Momente in Liebesbeziehungen für sich: Emotional berührend sind Bilder, die von gescheiterten, tragischen Liebesbeziehungen berichten. So kennt jeder den unglücklichen Ausgang der Geschichte um Romeo und Julia. Der Tod nimmt unwiederbringlich, was wichtiger als alles andere im Leben ist.

Die Ausstellung zeigt entlang zahlreicher Exponate aus der großen hauseigenen Sammlung des Clemens Sels Museums Neuss, wie variantenreich Liebe zum Ausdruck kommt. Hier erkennt sich jeder wieder!

 

SAVE THE DATE:
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 8. Juli 2018, 11.30 Uhr

 

 

Weitere Informationen dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 02131/904141.